Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen

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(Bisherige Bezeichnung, bis Herbst 2018: Migräne Hevert N) Homöopathisches Arzneimittel zur Basisbehandlung der Migräne

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Dazu gehören: Kopfschmerzen.

Beim Auftreten von Fieber, Erbrechen, Nackensteifigkeit, Krämpfen, Bewusstseins- oder Sehstörungen sowie bei Kopfschmerzen, die länger als drei Tage anhalten, ist eine ärztliche Abklärung dringend erforderlich.

Zusammensetzung

  • 10 g Tropfen enthalten:
  • Aconitum D3 0,99 g
  • Atropinum sulfuricum D3 0,98 g
  • Gelsemium D3 0,94 g
  • Glonoinum D3 0,98 g
  • Iris D3 0,94 g
  • Secale cornutum D3 0,94 g
Sonstige Bestandteile:

Gereinigtes Wasser.

Enthält 36 Vol.-% Alkohol.

Dosierung

Soweit nicht anders verordnet bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6mal täglich, je 5 Tropfen einnehmen. Eine über drei Tage hinausgehende Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen. Bei chronischen Verlaufsformen 1 bis 3mal täglich je 5 Tropfen einnehmen.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Dazu gehören: Kopfschmerzen.

Beim Auftreten von Fieber, Erbrechen, Nackensteifigkeit, Krämpfen, Bewusstseins- oder Sehstörungen sowie bei Kopfschmerzen, die länger als drei Tage anhalten, ist eine ärztliche Abklärung dringend erforderlich.

Gegenanzeigen

Glaukom und atonische Blasenentleerungsstörungen, zum Beispiel bei Prostataadenom. Aufgrund des Bestandteils Atropinum sulfuricum bei Kindern unter 12 Jahren nicht anwenden.

Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen, soll das Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Nebenwirkungen

Wegen des Bestandteils Atropinum sulfuricum können bei Kindern in seltenen Fällen Mydriasis und Mundtrockenheit auftreten.

Wechselwirkungen

Keine bekannt.

Downloads

Gebrauchsinformation Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen.pdf [PDF 84,81 KB]
Minibroschüre Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen.pdf [PDF 169,58 KB]
Packungsgrößen / PZN
100 ml
13927767

Patienteninformationen

Wie entsteht eine Migräne

Die menschlichen Blutgefäße, besonders die des Gehirns, reagieren auf psychische oder körperliche Überlastung oft mit Schmerzen. Die Gefäße verengen sich zunächst und erweitern sich später über das normale Maß hinaus. Bei Migränepatienten liegen oft vererbte Anlagen vor, die zu einer erhöhten Empfindlichkeit auf äußere Reize („Triggerfaktoren“) führen. Auslöser können sein: Lärm, Stress, Licht, Alkohol, Wetterumstürze (Föhn), Gerüche, psychische oder physische Anstrengung, Hormon- oder Stoffwechselprobleme, Hunger, ein veränderter Schlaf-Wach-Rhythmus, aber auch Nahrungsmittel wie Gewürze, Kaffee, Käse, Schokolade oder Zitrusfrüchte. Viele Menschen leiden gerade wochenends an Migräne, weil sie dann länger schlafen, andere Essgewohnheiten haben und weniger Kaffee trinken als während der Woche. Die Schmerzattacken können bis zu 72 Stunden andauern, wobei oft nur eine Seite des Kopfes betroffen ist. Rund 15% der Patienten klagen zunächst über Sehstörungen („Aura“), ca. 1 Stunde später folgt der Migräneanfall. Typisch sind Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen sowie hohe Empfindlichkeit gegen Licht, Gerüche und Geräusche. Zusammen führt dies zu einer sehr starken Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens verbunden mit einem hohen Leidensdruck.

Wie hilft Ihnen Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen

Frühzeitig eingenommen, dämpft Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen eine überschießende schmerzhafte Reaktion von Gefäßen und Nerven. Schwere, Dauer und Häufigkeit der Attacken sowie Begleiterscheinungen wie Übelkeit werden durch Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen reduziert, quälende Kopfschmerzen gelindert. Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen wirkt zuverlässig ohne den Körper durch chemische Stoffe zu belasten. Es kann deshalb auch bei Kindern ab 12 Jahren angewendet werden.

Die natürlichen Wirkstoffe in Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen

Aconitum (Eisenhut) wird eingesetzt bei akuten entzündlichen Erkrankungen, krampfartigen, stechenden und ziehenden Schmerzen sowie Nervenschmerzen und -reizungen. Auch die Überempfindlichkeit gegen Licht, Gerüche und Geräusche wird gelindert. Atropinum sulfuricum (Inhaltsstoff der Tollkirsche) hilft bei klopfendem Kopfschmerz, Migräne und Nervenschmerzen. Gelsemium (Gelber Jasmin) wirkt bei Kopfschmerzen, Migräne und Sehstörungen. Glonoinum (Nitroglycerin) wird eingesetzt bei heftig pulsierenden Kopfschmerzen und Gefäßkrämpfen. Iris (Schwertlilie) hilft bei Migräne mit Erbrechen und Sehstörungen. Secale cornutum (Mutterkorn) lindert krampfartiges Zusammenziehen der Blutgefäße und Magenkrämpfe.

Was können Sie sonst noch für Ihre Gesundheit tun

Die Einnahme von Contramigren Hevert bei Kopfschmerzen stellt eine wirksame und bestens verträgliche Therapie bei Migräne-Kopfschmerz dar. Mit der regelmäßigen Anwendung haben Sie einen wichtigen Schritt für Ihre Gesundheit getan. Folgende Maßnahmen können Ihnen helfen, Migräneanfällen vorzubeugen oder ihre Schwere zu vermindern: Vermeiden Sie Stressphasen und unregelmäßigen Lebenswandel. Gehen Sie möglichst immer um die gleiche Uhrzeit zu Bett. Nehmen Sie ein leichtes Ausdauertraining (Joggen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking) auf. Erlernen Sie Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Tai-Chi, Quigong oder Yoga. Erkennen Sie die Auslöser („Triggerfaktoren“), indem Sie ein Migräne-Tagebuch führen und Essens- sowie Lebensgewohnheiten und das Auftreten sowie die Heftigkeit der Attacken dokumentieren. Lernen Sie dadurch, Ihre persönlichen Auslöser zu vermeiden. Unterstützend können Ihnen bei einem akuten Migräneanfall folgende Maßnahmen helfen: Eine behutsame Massage von Gesicht und Kopfhaut kann während des Anfalls als lindernd empfunden werden. Vielen Patienten helfen Schlaf und kühlende Auflagen (Eisbeutel, feuchtes Tuch oder einige Tropfen Pfefferminzöl) auf Stirn und Schläfen sowie Aufenthalt in einem abgedunkelten, geräuscharmen Raum.