Heweurat Harnsäuretropfen

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Homöopathisches Arzneimittel bei gichtisch-rheumatischer Diathese

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Besserung rheumatischer Beschwerden.

Bei akuten Zuständen, die zum Beispiel mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, bei Fieber, das länger als drei Tage bestehen bleibt oder über 39 °C ansteigt, sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Zusammensetzung

  • 10 g Tropfen enthalten:
  • Belladonna D4 0,97 g
  • Berberis D3 0,93 g
  • Lithium carbonicum D3 1,02 g
  • Urtica D4 0,97 g
Sonstige Bestandteile:

Ethanol 15% (m/m).

Enthält 29 Vol.-% Alkohol.

Dosierung

Soweit nicht anders verordnet bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12mal täglich, je 5-10 Tropfen einnehmen. Bei chronischen Verlaufsformen 1-3mal täglich 5-10 Tropfen einnehmen.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Besserung rheumatischer Beschwerden.

Bei akuten Zuständen, die zum Beispiel mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, bei Fieber, das länger als drei Tage bestehen bleibt oder über 39 °C ansteigt, sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Gegenanzeigen

Keine bekannt.

Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen, soll das Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Keine bekannt.

Wechselwirkungen

Keine bekannt.

Downloads

Gebrauchsinformation Heweurat Harnsäuretropfen.pdf [PDF 82,68 KB]
Minibroschüre Heweurat Harnsäuretropfen.pdf [PDF 169,38 KB]
Packungsgrößen / PZN
100 ml
13863240

Patienteninformationen

Wie entstehen rheumatische Beschwerden

Rheumatische Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates (d.h. Knochen, Gelenke, Muskulatur) haben ganz unterschiedliche Auslöser. Sie können durch Infektionen, Stoffwechselstörungen, Einlagerung von Harnsäurekristallen in Gelenken, Überbelastung oder Fehlstellungen verursacht werden. Zu üppige, falsche Ernährung beeinflusst beispielsweise den Harnsäurespiegel im Blut. Erhöht er sich über einen bestimmten Grenzwert (ca. 6 mg/dl), können sich Harnsäurekristalle bei entsprechend veranlagten Menschen in den Gelenken, Knorpeln, unter der Haut und vor allem in der Niere ablagern und zu immer wiederkehrenden schmerzhaften Entzündungen führen (Gicht, Rheuma, Nierensteine). Eine solche Veranlagung zu erhöhter Harnsäure ist bei Männern wesentlich häufiger als bei Frauen. Sie beruht meist auf einer Ausscheidungsschwäche der Niere, die nicht genügend Harnsäure in gelöster Form mit dem Urin ausscheiden kann.

Wie helfen Ihnen Heweurat Harnsäuretropfen

Heweurat Harnsäuretropfen stärken die Nierenfunktion, sorgen für eine bessere Ausschwemmung der Harnsäure und gleichen damit eine Ausscheidungsschwäche der Niere aus. So können schmerzhafte rheumatische Gelenkbeschwerden, verursacht durch Harnsäurekristalle, vermieden werden.

Die natürlichen Wirkstoffe in Heweurat Harnsäuretropfen

Belladonna (Tollkirsche) hilft bei heftigen akuten Entzündungen, auch mit Fieber, und den damit verbundenen Schmerzzuständen. Berberis (Berberitze) ist ein wichtiges Mittel bei Störungen der Nierenfunktion sowie bei kolikartigen und ausstrahlenden Schmerzen. Lithium carbonicum (Mineralstoff) entfaltet seine homöopathische Wirkung vor allem bei erhöhten Harnsäurewerten und rheumatischen Gelenkbeschwerden. Urtica (Brennessel) ist für ihre ausscheidungsfördernde Wirkung bekannt. Sie wird bei Harnsäure-Veranlagung und rheumatischen Schmerzen eingesetzt.

Was können Sie sonst noch für Ihre Gesundheit tun

Die Einnahme von Heweurat Harnsäuretropfen stellt eine bestens verträgliche Therapie bei rheumatischen Beschwerden dar. Mit der regelmäßigen Anwendung haben Sie einen wichtigen Schritt für Ihre Gesundheit getan. Unterstützend können Ihnen folgende Maßnahmen helfen: Zur Verminderung der Harnsäurebildung ist eine purinarme Diät hilfreich. Purinarme Nahrungsmittel sind zum Beispiel Milchprodukte, Reis, Früchte, Weizenbrot und Kaffee. Der Genuss von Innereien, Fleischextrakt, Fisch, Hülsenfrüchten (Bohnen, Erbsen, Linsen), Hefe und besonders von Alkohol sollte eingeschränkt werden. Bis zur Normalisierung der Harnsäurewerte sollten 2,5 bis 3 Liter Flüssigkeit getrunken werden, um täglich 2 Liter Harn produzieren zu können. Danach reichen 2 Liter Flüssigkeit am Tag. Mäßiges, aber regelmäßiges (tägliches) Bewegungstraining, z. B. Gymnastik, Schwimmen oder wenigstens Spazierengehen ist sinnvoll, denn nur trainierte Muskeln können die Gelenke optimal unterstützen. Wichtig zur Entlastung der Gelenke ist außerdem eine angemessene Gewichtsreduktion. Dazu sollte Fett- und purinarme, ausgewogene Kost in mehreren kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich genommen werden.