Fragen und Antworten – Sinusitis Hevert SL

Bei welchen Infekten ist Sinusitis Hevert SL einsetzbar ?

Die zugelassenen Anwendungsgebiete lauten: Entzündungen des Hals-Nasen-Rachenraumes und der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).

Häufig wird das Arzneimittel bei akuter Sinusitis (medizinisch korrekt: Rhinosinusitis) angewendet. Diese ist meist viral, selten bakteriell bedingt. Sinusitis Hevert SL kann auch als Begleittherapie zu einer Antibiotikagabe angewendet werden.

Kann man Sinusitis Hevert SL bei allergischer Rhinitis einsetzen?

Sinusitis Hevert SL kann auch bei allergischer Rhinitis eingesetzt werden (Wirkstoffe: Apis, Luffa u.a.).

Ein spezifisches Heuschnupfenmittel von Hevert ist Contrallergia Hevert Heuschnupfentabletten oder Contrallergia Hevert Heuschnupfentropfen (Wirkstoffe: Galphimia glauca u.a.).

Wieviele Tabletten Sinusitis Hevert SL sollten maximal täglich eingenommen werden?


Es sollten maximal 24 (12x 2) Tabletten Sinusitis Hevert SL täglich eingenommen werden.

Handelt es sich bei Sinusitis Hevert SL um ein zugelassenes Arzneimittel?


Ja, Sinusitis Hevert SL ist ein zugelassenes Arzneimittel (Zul.-Nr. 6884252.00.00).

Für die arzneilich wirksamen Bestandteile liegen Aufbereitungsmonographien der Kommission D vor, die ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis der im Arzneimittel enthaltenen Stoffe belegen.

Ist Sinusitis Hevert SL für Kinder geeignet und in welcher Dosierung?

Sinusitis Hevert SL ist für Kinder geeignet. Wenn nicht anders verordnet, nehmen Kinder unter 3 Jahren täglich 4x1 Tablette und Kinder ab 3 Jahren täglich 4x2 Tabletten ein. Für Kleinkinder können die Tabletten zermörsert auch zusammen mit der Nahrung oder einem Getränk eingenommen werden.

Kann Sinusitis Hevert SL in der Schwangerschaft und Stillzeit eingesetzt werden?

Aus grundsätzlicher Vorsicht sollte die Einnahme von Sinusitis Hevert SL in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen, da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen.

Warum soll ich Sinusitis Hevert SL Tabletten bei Multipler Sklerose und Autoimmunerkrankungen nicht einnehmen?

Sinusitis Hevert SL enthält u.a. den homöopathischen Wirkstoff Echinacea D2. Der Verdünnungsgrad beträgt also 1:100.

Echinacea beeinflusst das Immunsystem, indem es unter anderem die Leukozytenproduktion und die unspezifische körpereigene Immunabwehr anregt.

Daher ist nicht ausgeschlossen, dass sich Echinacea auf folgende Erkrankungen negativ auswirken könnte: Tuberkulose, Leukämie, Kollagenosen, Autoimmunerkrankungen, multiple Sklerose, AIDS-Erkrankungen, HIV-Infektion oder andere chronische Viruserkrankungen.

Kann ich Sinusits Hevert SL trotz Lactoseintoleranz einnehmen?

Bei Sinusitis Hevert SL handelt es sich um ein homöopathisches Arzneimittel, dessen Wirkstoffe als Lactose-Verreibung in der Tablette enthalten sind. Die Lactose-Gesamtmenge einer Tablette liegt bei ca. 245 mg.

Bei der relativ häufig vorkommenden Lactoseintoleranz wird Lactose in kleinen Mengen meist vertragen. Wenn allerdings auf Grund hoher Empfindlichkeit schon durch sehr geringe Lactosemengen Beschwerden entstehen, wird von der Einnahme von Sinusitis Hevert SL abgeraten.

Kann ich Sinusitis Hevert SL bei Schilddrüsenerkrankungen einnehmen?

Bei Schilddrüsenerkrankungen soll Sinusitis Hevert SL nicht ohne ärztlichen Rat angewendet werden.

In der Praxis ist Sinusitis Hevert SL nur bei absolutem Jodverbot kontraindiziert, z.B. beim heißen Knoten und bei akuter Hashimoto-Thyreoidits.

Die Bestandteile Mercurius bijodatus D9 und Spongia D6 ergeben einen sehr geringen Jodgehalt von 0,06 ng pro Tablette.

Ist der Quecksilbergehalt in Sinusitis Hevert SL gesundheitsgefährdend?


Eine Gesundheitsgefährung durch die enthaltene geringe Menge an Quecksilber ist nicht gegeben.

Die Quecksilbermenge beträgt bei einer Tageshöchstdosis von 24 Tabletten aus dem Wirkstoff Cinnabaris D3 (Quecksilbersulfid) 109 µg und aus dem Wirkstoff Mercurius bijodatus D9 (Quecksilberjodid) 0,00078 µg.

Cinnabaris weist eine extrem geringe Löslichkeit und somit fast keine Resorption auf. Daher sind toxikologische Effekte bei der angewendeten Menge nicht zu erwarten.

Mercurius bijodatus liegt in stofflich verschwindend geringer Menge vor, so dass toxikologische Effekte ausgeschlossen werden können.